Zollbestimmungen der Schweiz:

Wer sie kennt, hat die Nase vorn!

Zollbestimmungen-der-Schweiz

Der (Schweizer) Zoll - Eine Qual

Im traditionellen Handel kennt man ihn schon seit dem Mittelalter - den ungeliebten Zoll. Jeder, der Container mit Waren in die Ferne exportiert, macht unweigerlich mit diesem komplexen Thema Bekanntschaft.

Größere Handelsunternehmen beschäftigen sogar interne oder externe Fachkräfte, die ganz auf dieses Thema spezialisiert sind.

Im noch relativ jungen Cross Border E-Commerce ist das nicht unbedingt der Fall bzw. möglich. Unerfahrene Händler und insbesondere die Schweizer Shopper sind oftmals mit den komplexen Regelwerken rund um die Zollbestimmungen in der Schweiz und die Einfuhrumsatzsteuer in der Schweiz überfordert.

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Doch wer in die Eidgenossenschaft exportiert, kommt an den Themen Zoll in der Schweiz und Einfuhrumsatzsteuer in der Schweiz nicht vorbei. Inmitten der EU stellt die Schweiz heute eine Zoll-Insel, aber auch eine E-Commerce Perle, dar.

Für Online-Händler sind nicht mehr die Alpen das größte Hindernis, sondern der Zoll. Viele Händler aus der EU sind es aufgrund der Handelsfreiheit innerhalb des Euroraums schlichtweg nicht mehr gewohnt, sich beim Export ihrer Artikel dieser Thematik zu widmen.

Doch jeder Onlineshop ist gut beraten, sich das Thema „Zoll in der Schweiz“ gut anzusehen - aus der eigenen Perspektive und auch aus der des Kunden! 

Eine optimale Abwicklung des Zolls in der Schweiz bringt für Dich als Händler erhebliche Kosten- und Zeitersparnisse.

Weniger Kosten und mehr Komfort für Deine Kunden verbessern die Customer Experience. Die Verzollung wirkt sich also indirekt positiv oder auch negativ auf Deine Kennzahlen aus!

Du wirst sehen: Die damit verbundene Zeit- und Kostenoptimierung trägt Früchte! Ebenso die Tatsache, dass Du damit die Erstzustellungsquote massiv erhöhen kannst. All das wirkt sich positiv auf Deine E-Commerce KPIs aus.

Die wichtigsten positiven Effekte:

  • Steigerung der Wiederkaufsrate (Repeat Purchase Rate)
  • Erhöhung der Empfehlungsrate (Referral Rate)
  • Höhere Kaufabschlussrate (Conversionrate): Wenn Du prominent auf verschiedenen Plattformen promotest, dass der Schweizer Kunde bereits beim Checkout alle Steuern und Zölle bezahlt hat, ist das ein ganz wichtiger Wettbewerbsvorteil für Dich. Weitere Details dazu findest Du im Blog „DDP-Logistik“.
  • Höhere Klickraten bei digitalen Werbemaßnahmen (Click-Through-Rate): Wenn Du etwa in Deinem Facebook-Account oder in den Google Ads erwähnst, dass Steuern und Zölle bei Euch im Checkout inkludiert sind, bist Du der Konkurrenz eine Nasenlänge voraus!

 

In den folgenden Absätzen findest Du einen ersten Überblick über das Thema Zollbestimmungen in der Schweiz.

Die Bestimmungen rund um den Zoll in der Schweiz sollten für Dich als E-Commerce-Händler eine Pflichtlektüre sein. Nur so kannst Du reibungslos und damit erfolgreich Deine Produkte in der Schweiz vermarkten! 

Als Unterstützung stellt Dir das Team von Asendia Switzerland hochwertige Detailinformationen in unseren Blog-Fachartikeln zur Verfügung. Diese werden weiter unten an entsprechender Stelle verlinkt.

Wenn Du Dir gerne Fotostories von Betriebsausflügen ansehen, oder einen Repost über die diesjährigen Wachstumszahlen von Amazon lesen möchtest, bist Du im Asendia-Blog an der falschen Adresse!

So optimierst Du Deine Zollbelastung und die Verzollungskosten

Du kennst den Begriff vermutlich aus dem traditionellen Handel: Der Begriff Incoterms, englisch „International Commercial Terms“, steht für „Internationale Handelsklauseln“.

Derzeit gibt es elf dieser freiwilligen Klauseln zur Abwicklung des internationalen Warenhandels. Diese werden als Incoterms 2010 zusammengefasst. Für den E-Commerce sind jedoch nur zwei Incoterms relevant – DAP und DDP.

In diesem Zusammenhang werden wir noch die Begriffe postalische versus kommerzielle Verzollung erklären. Bei der kommerziellen Verzollung gibt es wiederum zwei Varianten: die Einzel- und die Sammelverzollung, die je nach Produktportfolio und Sendungsprofil Vor- und Nachteile bieten. 

 

DAP Verzollung - nicht immer die optimale Verzollungslösung

Bei dieser Methode übergibst Du Deine Sendungen einem Zustelldienstleister, der die Waren auch in der Schweiz bis zum Kunden bringt.

Das Entscheidende dabei ist, dass Du diesem Partner auch die Verzollung überlässt. Dein Dienstleister verzollt entweder selbst, oder übergibt die Sendungen zur Verzollung an die Schweizerische Post. Hier kommen nun die Freigrenzen ins Spiel.

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Der Großteil der Cross Border E-Commerce-Händler wählt diese Variante und verschickt seine Waren DAP, was für „Delivery at Place“ steht. Das bedeutet:

  • Bei einer Lieferung auf Basis DAP ist der Verkäufer für die Lieferung der Ware inklusive der Transportkosten bis zum benannten Bestimmungsort beim Käufer zuständig. Ausdrücklich ausgenommen sind die Kosten für die Durchführung sämtlicher Einfuhrformalitäten bzw. der Formalitäten rund um den Einfuhrzoll in der Schweiz. Dies obliegt dem Käufer. Daher bezahlt der Empfänger sämtliche Abgaben, die mit der Einfuhr bzw. dem Zoll in der Schweiz und der Einfuhrumsatzsteuer für die Schweiz zusammenhängen.

Für den Schweizer Shopper/Empfänger bedeutet das:

  • Sollten die Mehrwertsteuer der Schweiz und/oder der Zoll über den Freigrenzen liegen, muss er sämtliche Abgaben beim Empfang der Sendung an der Haustür bezahlen. Ist er bei der Zustellung der Sendung nicht anwesend, bzw. kann er die ausstehende Mehrwertsteuer für die Schweiz bzw. den Zollbetrag nicht entrichten, wird die Sendung zur Abholung avisiert.

Wieso DAP nicht die beste Lösung ist

 

DAP: die beste Lösung für Warenkörbe unterhalb der Freigrenzen

Für Dich als E-Commerce-Händler kann es durchaus sinnvoll sein, Deine Waren mit den Incoterms DAP in die Schweiz zu versenden. Das trifft beim Cross Border E-Commerce jedoch nur unter bestimmten Bedingungen zu.

Wie die obige Definition erklärt, ist Dein Kunde grundsätzlich für etwaige Zölle und die Mehrwertsteuer der Schweiz verantwortlich. Wie die meisten anderen Länder hat auch die Schweiz Freigrenzen, sowohl für den Zoll als auch für die Mehrwertsteuern. Wir erklären Dir gleich, wo diese liegen. 

Warum erwähnen wir die Freigrenzen überhaupt? Wenn Du mit Deinen Warenkörben immer unter diesen Freigrenzen liegst, solltest Du eher den Incoterm-DAP verwenden. Das wird für Dich und somit für Deine Kunden vermutlich die kostengünstigste Variante sein.

Liegt der Waren- oder der Zollwert Deines Produktportfolios unterhalb der Freigrenzen, fallen für die Postverzollung keinerlei Gebühren an. Daher sind die DAP-Logistik bzw. die Postverzollung hier die erste Wahl.

  • Bleibst Du unter den Freigrenzen, bezahlen Du und Deine Käufer null Schweizer Franken für die Verzollung!

 

DAP: die schlechteste Lösung bei Warenkörben über den Freigrenzen

Solltest Du Deine Waren mit den DAP-Incoterms versenden, hat das für Shopper, deren Sendungen oberhalb der Freigrenzen liegen, negative Folgen!

  • Kosten: Versendest Du aus den Nachbarländern der Eidgenossenschaft, muss Dein Kunde durch die Zollkosten in der Schweiz mit Mehrbelastungen von rund 15 CHF rechnen! Sollte er von weiter weg bestellen, liegen diese Mehrkosten sogar bei rund 20 CHF. 
  • Customer Experience: Wie bereits in der Definition der DAP-Incoterms erklärt, greift in diesem Fall das sogenannten C.O.D Verfahren. C.O.D. steht für „Collect On Delivery“. Das bedeutet, dass Dein Kunde die Mehrwertsteuer der Schweiz, den Zoll und die Postverzollungsgebühren an der Haustüre beim Postboten bezahlen muss. In diesem Fall dürfte die Customer Experience der Schweizer Kunden also eher bescheiden ausfallen.

 

DDP in der Schweiz: Richtig auf die Zollkosten adaptieren

Beim DDP-Prozess geht es um die Überführung Deiner Waren in die Schweiz. Mehr dazu.

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Dabei musst Du die Waren zolltechnisch korrekt aus dem Ursprungsland aus- und anschließend in die Schweiz einführen. Ist dieser Verzollungsprozess abgeschlossen, werden Deine Sendungen in das Zustellnetz Deines Logistikers eingespeist.

Das hört sich zunächst schwierig an, ist aber mit einem professionellen Partner wie Asendia eine überschaubare Investition an Zeit und Geld.

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Bei einigen Großen Online-Händlern ist die DDP-Logistik aufgrund ihres positiven Einflusses auf die E-Commerce-Kennzahlen bereits Bestandteil des Customer Experience Managements.

Der Incoterm-DDP steht für:

  • Bei einer Lieferung auf Basis DDP („Delivered Duty Paid" - "Geliefert verzollt") bringt der Verkäufer die Ware auf eigene Kosten und Gefahr bis an den Bestimmungsort im Importland. Dabei muss er alle anfallenden Formalitäten erledigen. Zudem trägt der Verkäufer neben allen Kosten auch alle Einfuhrabgaben bzw. Zollkosten für die Schweiz. DDP entspricht formal der DAP-Versendung plus Zoll- und Steuerabwicklung.

In der Praxis bedeutet das für Deinen Schweizer Shopper bzw. Empfänger: 

  • Der Zoll in der Schweiz ist für ihn kein Thema. Er muss beim Empfang der Sendung an der Haustür keinerlei Abgaben entrichten. Die Sendung wird wie eine nationale Lieferung zugestellt!

 

DDP-Incoterms: zu teuer für den Warenversand unterhalb der Schweizer Freigrenze!

Wie Du oben gelernt hast, fallen für Sendungen unterhalb der Freigrenzen keine postalischen Zollkosten für die Schweiz an. Das ist beim DDP-Ansatz nicht so.

Hier findet eine kommerzielle Verzollung statt, die ein Dienstleister erledigt. Da dieser seine Leistung auch dann erbringt, wenn die Sendung unterhalb der Freigrenzen liegt, fallen auch in diesem Fall Kosten an. 

Diese Kosten variieren je nach Methode und Sendungsstruktur. Entscheidend ist, wieviel und wie viele verschiedenen Waren Du versendest. Anders als bei der DAP-Variante bzw. der postalischen Verzollung musst Du also als Händler diese Kosten tragen.

Der logische Schluss: Wenn Deine Sendungen fast ausschließlich unterhalb der Freigrenzen bleiben, ist ein Versand nach DDP-Incoterms reine Verschwendung!

 

DDP Verzollung: Perfekt für Kunden, die Waren über der Freigrenzen bestellen

Bei dieser Lösung trägst Du höhere Kosten als bei der postalischen Verzollung. Deine Kunden hingegen profitieren: Sie bezahlen wesentlich weniger.

Für sie ist diese Art der Cross Border E-Commerce Kundenreise perfekt. Am Ende des Tages kannst Du Deine Mehrkosten für die kommerzielle Verzollung im Checkout einpreisen.

Die Faustregel dafür liegt bei rund 2.50 CHF pro Sendung. Bei einem größeren Volumen können die Kosten auch deutlich geringer sein.

Zollbestimmung und Mehrwertsteuer in der Schweiz

 

Zollfreibetrag beim Export in die Schweiz

Hier noch einige wichtige Hinweise für dich zu den Freigrenzen des Schweizer Zolls, der Einfuhrumsatzsteuer für die Schweiz bzw. zur Mehrwertsteuer. Wie jedes Land kennt auch die Schweiz Freigrenzen bei der Einfuhr von Waren.

Genauer gesagt existieren sogar zwei Freigrenzen: Eine bezieht sich auf die Mehrwertsteuer in der Schweiz, die andere auf Zölle. In beiden Fällen liegt der Grenzwert bei 5 CHF. Was heißt das genau?

 

Regelungen zur Einfuhrumsatzsteuer des Schweizer Zolls

Liegt der Transaktionswert, also der Warenwert, die Frachtkosten sowie allfällige Zölle unter 65 CHF (Produkte mit einem Mwst.-Satz = 7.7%) bzw. unter 200 CHF (Produkte mit einem Mwst.-Satz = 2.5%), wäre die Mehrwertsteuer geringer als 5 CHF und entfällt daher.  

Bitte beachte dabei: Der Transaktionswert setzt sich immer aus dem Warenwert, den Transportkosten, den anfallenden Zöllen und etwaigen Verzollungsgebühren zusammen!

 

Ein wichtiger Hinweis: die Mehrwertsteuer-Revision

Beachte bitte auch, dass in der Schweiz am 1.1.2019 eine Mehrwertsteuer-Revision in Kraft getreten ist. Diese Änderung im Schweizer Mehrwertsteuerrecht ist nur für Händler relevant, die mit sogenannten "Kleinwaren“ mehr als 100.000 CHF Umsatz erwirtschaften.

Diese müssen sich nun in der Schweiz registrieren und sämtliche Mehrwertsteuern abführen. In diesem Fall müssen auch Mehrwertsteuern in der Schweiz abgeführt werden, die eigentlich aufgrund der Freigrenze (Zollfreigrenze für die Schweiz) von 5 CHF entfallen würden.

 

Die Freigrenzen-Regeln beim Zoll in der Schweiz

Analog zur Mehrwertsteuer in der Schweiz entfallen auch Zölle, die unter 5 CHF liegen. Der zu zahlende Zoll in der Schweiz gilt pro 100 kg des jeweiligen Bruttogewichts der Ware (dieser variiert also je nach Produkt). 

 

Gut zu wissen: Einzel- versus Sammelverzollung

Wie bereits erwähnt, kennen die Zollbestimmungen in der Schweiz bei der kommerziellen Verzollung zwei Varianten: die Einzel- und die Sammelverzollung.

Welche Variante für dich besser ist, hängt von der Volumenstruktur bzw. dem üblichen Aufbau Deiner täglichen Lieferungen und den vorgesehenen Service-Prozessen ab.

Faktoren bei der Volumenstruktur:

  • Höhe der durchschnittlichen Zollansätze pro 100 kg Ware
  • Anzahl der Sendungen pro Lieferung
  • Anzahl der benötigten HS-Codes    
  • Durchschnittsgewicht der einzelnen Sendungen
  • Durchschnittliche Warenwerte (Summe aus Bestellwert, Lieferkosten und Zoll) 

Faktoren bei den Service-Prozessen:

  • Nationale oder internationale Retouren-Adresse?
  • Sollen die Retouren rückverzollt werden?

 

So funktioniert die Sammelverzollung in der Schweiz

Bei der Sammelverzollung lieferst Du Deine einzelnen Sendungen konsolidiert per Fracht in die Schweiz. Bei der Verzollung durch einen Verzollungsagenten werden laut der Zollbestimmungen in der Schweiz alle einzelnen Sendungen jeweils als eine Sendung verzollt. 

Hier ein Beispiel: Angenommen Du sendest hundert Sendungen, die jeweils 1 kg wiegen. Um das Ganze zu vereinfachen, gehen wir davon aus, dass alle dasselbe Produkt enthalten mit einem Zollsatz von 4.50 CHF/kg.

Da die Sammelverzollung die einzelnen Sendungen zusammenfasst, setzt der Zollbeamte 100 kg zur Verzollung an - es werden also 450 CHF fällig. 

Gleiches gilt für die Mehrwertsteuer in der Schweiz. Kosten die einzelnen Sendungen jeweils 55 CHF, setzt der Zoll (55 X 100) 5500 CHF als Basis für die Mehrwertsteuerberechnung an. Beträgt der Mehrwertsteuersatz für dieses Produkt 7.7%, wird ein Betrag von 5500 CHF x 7.7% (= 423.50 CHF) fällig.

 

Zoll Schweiz - Die kommerzielle Einzelverzollung

Bei der Einzelverzollung lieferst Du Deine einzelnen Sendungen konsolidiert per Fracht in die Schweiz. Anders als bei der Sammelverzollung verzollt der Verzollungsagent dabei alle Sendungen separat. 

Wir bleiben bei dem eben genannten Beispiel: Du verschickst hundert Sendungen, die jeweils 1 kg wiegen und deren Zollsatz bei 4.50 CHF/kg liegt. Da man bei der Einzelverzollung die einzelnen Sendungen separat betrachtet, wird der Zoll in diesem Fall 1 kg zur Verzollung ansetzen.

Es würden also theoretisch 4.50 CHF fällig. Da dieser Betrag jedoch kleiner ist als die Zollfreigrenze in der Schweiz von 5 CHF, werden tatsächlich 0 CHF fällig.  

Gleiches gilt für die Mehrwertsteuer. Nehmen wir an, die einzelnen Sendungen kosten wieder jeweils 55 CHF. Auch hier werden die Sendungen separat betrachtet. Der Zoll setzt also nur 55 CHF als Basis für die Mehrwertsteuerberechnung an.

Die Mehrwertsteuer betrüge so mit einem Satz von 7.7% theoretisch 4.24 CHF. Da dieser Betrag jedoch kleiner ist als der Zollfreibetrag der Schweiz (5 CHF), werden auch in diesem Fall 0 CHF fällig.

Bitte beachte auch hier die Mehrwertsteuerrevision! Solltest Du mehr als 100.000 CHF in der Schweiz umsetzen, musst Du dich registrieren und ALLE Mehrwertsteuerbeträge abführen!

Wie richtig verzollen

Für die meisten Händler sind Konversions-, Empfehlungs- und Wiederkaufsrate sowie die Kosten pro Akquisition die wichtigsten Leistungskennzahlen (KPIs). 

Eine positive Gesamtkauferfahrung steht und fällt für die meisten Shopper mit der Qualität und dem Vertrauen in die Logistik des Anbieters. Dies trifft besonders im Cross Border E-Commerce zu und das umso mehr, wenn Verzollungsprozesse im Spiel sind.

Aus Shopper-Sicht sind vor allem die folgenden Punkte für ein gelungenes Einkaufserlebnis relevant: Lieferzeit, Art der Verzollung (DAP- vs. DDP-Verzollung), Lieferpünktlichkeit, Netzwerkinfrastruktur und Retouren-Lösung.

Speziell im Cross Border E-Commerce prüft der Shopper diese Faktoren vor Abschluss des Kaufs penibel auf Deiner Seite!

Wie wirkt sich hier die Logistik auf Deinen Erfolg aus?

DDP-Verzollung-steigert-die-Kundenzufriedenheit

Wir konzentrieren uns auf den wichtigsten Punkt für Deinen Import in die Schweiz – auf die Verzollung. Mit der optimalen Verzollung laut den Zollbestimmungen in der Schweiz steht und fällt Dein erfolgreicher Cross Border E-Commerce Handel in die Eidgenossenschaft.

Zum einen begeisterst Du durch ein kundenfreundliches Verfahren zur DDP Verzollung Deine Schweizer Kunden und motivierst diese dazu, Dich weiterzuempfehlen, oder erneut zu kaufen.

Zum anderen hebst Du Dich schon während der Kundenakquise mit Deiner Logistik für DDP in der Schweiz von der Konkurrenz ab. 

So funktioniert die Verzollung in die Schweiz

Eine DAP-Verzollung kannst Du sogar ohne IT durchführen. In der einfachsten Version wird lediglich ein sogenanntes CN23 Dokument auf die Sendung aufgebracht.

DAP Verzollung einfacher aber schlechter fürs Geschäft

Anhand dieses Dokuments kann der Postmitarbeiter bzw. der Zollbeamten die Inhalte der Sendung identifizieren und entsprechend verzollen nach den Schweizer Bestimmungen. Neben einer kurzen Produktbeschreibung musst Du auf dem CN23 weitere zollrelevante Daten eintragen. 

Das CN23 kannst Du auch als Vorlage erwerben und per Hand ausfüllen. Dieses einfache Vorgehen eignet sich für Händler, die nur wenige Sendungen in die Schweiz verschicken. Bei der professionellen Variante wird ein Versandlabel gedruckt, das gleichzeitig auch das erwähnte CN23 Dokument darstellt:

Mit dem richten Tool - weniger Arbeit

Durch entsprechende Schnittstellen mit Deinem Webshop lassen sich die relevanten Zollinformationen zu den bestellten Artikeln automatisch beim Druck des integrierten CN23 Labels einfügen. Damit das klappt, musst Du die nötigen Informationen in Deinem PIM (Product Information Management) hinterlegen. Dieses Vorgehen ist für wettbewerbsstarke Händler ein Muss, da es die Produktionskosten im Fulfillment spürbar verringert.

DDP Verzollung mit Schweizer Bestimmungen

  • Bei dieser Variante führst Du zwei Verzollungsprozesse durch. Da Du Waren aus Deinem Exportland ausführst, fällt eine Ausfuhrverzollung und bei der anschließenden Einfuhr in die Schweiz eine Einfuhrverzollung an. Für die Ausfuhrverzollung reichen meist eine Handelsrechnung sowie eine Sammelausfuhrverzollung. 

 

Deine Aufgaben bei der Abwicklung des Einfuhrzolls in die Schweiz mittels Incoterms DDP Verzollung bzw. kommerzieller Verzollung: 

Dabei musst Du die verzollungsrelevanten Informationen an einen Zollagenten übermitteln. Dieser Zollagent wird durch eine Spedition gestellt; er kann aber auch ein separater Dienstleister sein.

Der Verzoller verwendet Deine Daten, um die Waren zollkonform einzuführen. Dabei gibt es verschiedene Varianten.

Zudem kannst Du Deine Waren auch beim Grenzübertritt verzollen, oder – und das ist die bessere Variante - während Deine Waren auf dem Weg in die Schweiz sind. 

Bei dieser Vorgangsweise sind zwei Dinge wichtig:

  1. Die Übertragung Deiner Daten via CSV-File oder API-Schnittstelle
  2. Die zeitgerechte Kommunikation mit allen Beteiligten, bei der Du Deine Warensendungen vorankündigst. Dafür reicht eine E-Mail mit den Sendungsinformationen an die beteiligten Dienstleister – also z.B. wann die Ware kommt und in welcher Menge.

Verzollen mit Köpfchen: Chancen und Herausforderungen

Überschreiten der Wert und die Versandkosten Deiner Warenkörbe häufig den Zollfreibetrag für die Schweiz? Dann solltest Du über eine Investition in DDP-Logistik nachdenken!

Wenn Du Zoll und Mehrwertsteuer für Deine Schweizer Kunden übernimmst, bringt Dir das in Sachen E-Commerce Große Vorteile. Du wirst feststellen, dass Dein Unternehmen und Deine KPIs davon enorm profitieren. 

Das gilt für alle Transfers, für die die Zollbestimmungen in der Schweiz gelten:

  • für die Verzollung zwischen Deutschland und der Schweiz
  • für die Verzollung zwischen der Schweiz und Deutschland
  • für die Verzollung zwischen Österreich und der Schweiz
  • für die Verzollung zwischen der Schweiz und Österreich

„Verzollung inklusive“ bietet Dir folgende handfeste Vorteile:

  • Potenzielle Kunden klicken eher Deine Ads an, wenn Du versprichst, dass der Einfuhrzoll in die Schweiz und die Mehrwertsteuer schon inkludiert sind.
  • Potenzielle Käufer Schließen eher einen Kauf ab, wenn Du ihnen bei ihrer Einkaufstour auf Deiner Site ständig versicherst, dass die Zölle und die Mehrwertsteuer in der Schweiz bereits im Kaufpreis enthalten sind.
  • Käufer kaufen mit einer höheren Wahrscheinlichkeit ein weiteres Mal, wenn sie nicht wie gewohnt Zölle und Mehrwertsteuer an der Haustür bezahlen müssen.
  • Deine Käufer empfehlen Dich deutlich häufiger an Familie und Freunde weiter, wenn sie bei Lieferung nicht wie sonst üblich Zölle und Mehrwertsteuer entrichten müssen.

Lass dich überraschen, wie einfach sich lästige Zollformalitäten in einen Wettbewerbsvorteil verwandeln lassen!

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