Die Schweiz - eine Cross Border E-Commerce Perle mitten in Europa

So attraktiv ist sie wirklich

Die Cross Border E-Commerce Perle Schweiz

Wenn Du ein international tätiger E-Commerce Händler bist oder über eine Expansion in Europa nachdenkst, könnte die Schweiz eines Deiner wichtigsten Ziele sein.

Pro Kopf kannst Du dort bei bestimmten Produktgruppen bis zu 20 Mal mehr Verkäufe generieren als in anderen Märkten.

Warum das so ist, erfährst Du auf dieser Seite.

In den folgenden Absätzen werden wir auf diverse Aspekte im Zusammenhang mit dem Cross Border E-Commerce Markt Schweiz eingehen.

Zu einzelnen Sonderthemen haben wir Blog-Fachartikel verlinkt. Unser Anspruch ist dabei kein 3B zu verfassen ( Blog Bullshit Bingo ).

Wenn Du erfahren möchtest, welche Farbe die Hüpfburg auf unserem letzten Firmen-Sommerfest hatte, oder dass Amazon ein recht großer Player im E-Commerce ist, bist Du auf den Blogs anderer Logistiker besser aufgehoben.


Falls Du wissen willst, was Dich den Export in die Schweiz kostet, kannst Du das hier machen:

Mein Sparpotenzial berechnen

Deshalb ist die Schweiz so interessant für den E-Commerce

In der Ökonomie gibt es meist nicht nur einen Faktor der das gegebene Phänomen vollumfänglich erklärt.

Um die Frage zu beantworten warum die Schweiz trotz ihrer relativ geringen Bevölkerungsanzahl so einen enormen Importsog im Cross Border E-Commerce entfaltet, müssen wir auf mehrere Faktoren eingehen.

Kaufkraft der Schweizer

Weltweit verdienen die Schweizer im internationalen Vergleich am meisten Geld. Noch dazu erfreut sich der Schweizer Franken über eine hohe Stärke.

In Kombination führen diese beiden Faktoren dazu, dass die Schweiz bei der Kaufkraft weltweit zu den absoluten Spitzenreitern zählt.

Die Meisten werden den sogenannten Bic-Mac-Index kennen. Dieser leicht verständliche Indikator ermöglicht eine Ableitung der Kaufkraft der jeweiligen Arbeitnehmer in den Ländern.

Die UBS hat den sogenannten iPhone Indikator ins Leben gerufen - auch hier sagt ein Bild mehr als tausend Worte.

Iphone-X-Index-der-UBSiPhone-Index der UBS: Je grösser die Blase, desto länger muss man für sein iPhone X arbeiten.

Man sieht deutlich, dass die Blase auf der Schweiz die kleinste auf der Karte ist.

In Zahlen heisst das, Schweizer müssen nur rund 20 Stunden arbeiten, bis sie ein iPhone kaufen können.

Zum Vergleich: Mit knapp über 40  Stunden müssen deutsche und österreichische Arbeitnehmer für ein iPhone X wesentlich länger arbeiten.

Für Dich als Online-Händler bedeutet das, dass Schweizer sich Deine Produkte sehr viel einfacher leisten können als andere potenzielle Abnehmer auf den Weltmärkten.

Zu viel Text? Wir haben für Dich alles Wichtige für den Export in die Schweiz zusammengefasst. Alles über die Chancen, die Logistik, die Zollbestimmungen oder das Retourenhandling beim Export in die Schweiz in einem Paper. 

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Grenzüberschreitender Online Handel lohnt sich für Schweizer

Hier einmal das Ganze aus der Betrachtung Deiner potentiellen Schweizer Kunden. 

Hohe Löhne gehen fast immer mit einem hohen Preisniveau einher. Das ist auch in der Schweiz der Fall, wo vieles deutlich teurer ist als im Ausland.

Das trifft insbesondere auf Waren zu, die entweder lokal mit hohen Schweizer Lohnkosten produziert werden oder bei der Einfuhr mit hohen Zöllen belegt werden.

Dazu kommt, dass bei Warendistribution wiederum hohe Kosten, aufgrund des Schweizer Lohnniveaus, generiert werden.

Die folgende Statistik zeigt deutlich, wie viel teurer bestimmte Produktgruppen in der Schweiz sind.

Als Basis dient hier das Indexierte Preisniveau in Europa, wobei der Durchschnittswert der EU-28 bei 100 liegt.

Export in die Schweiz lohnt sich

Quelle: Taschenstatistik der Schweiz 2018; Bundesamt für Statistik

Die Kategorien Bekleidung und Pflege stechen besonders heraus, weshalb wir sie an dieser Stelle ausgewählt haben.

In der Schweiz werden hier zwischen 35 und 97 Prozent mehr für die gleichen Produkte fällig als in Deutschland. 

Cross Border E-Commerce in Europa ist für Schweizer deshalb eine willkommene Möglichkeit, um Geld zu sparen! 

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Lokale Verfügbarkeit 

Der Onlinehandel bietet heute eine größere Produktvielfalt als jemals zuvor. Heutzutage gibt es die gleichen Produkte oft in mehreren Ausführungen, sogenannten SKUs (Stock Keeping Units). Damit sollen die individuellen Wünsche von Kunden besser erfüllt werden.

Auch in der Schweiz ist dieser Trend auf der Nachfrageseite vorhanden. 

Wer als Händler oder Produzent viele Varianten eines Produktes auf Vorrat halten möchte, muss die Lagerkosten scharf kalkulieren. Wie Du eine optimale Logistik erreichst, erfährst Du in unserem Blog.

Die Verkaufsfrequenz der einzelnen SKUs nimmt idealtypisch linear mit der Bevölkerungszahl zu.

Umgekehrt nimmt sie mit niedrigerer Bevölkerung ab, so dass eine lokale Vorratshaltung (insbesondere bei Langsamdrehern) für Länder mit kleineren Bevölkerungszahlen weniger Sinn macht.

Beispielsweise ist es für ausländische Händler eher sinnvoll ein Lager in Deutschland aufzubauen als in der Schweiz. Somit können die Stücklagerkosten für Langsamdreher eine lokale Vorhaltung unattraktiv machen. 

Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass man aus dem Dreiländereck, aus Frankreich oder Deutschland, sehr effizient alle drei Märkte (Frankreich, Deutschland und die Schweiz) beliefern kann. 

In der Praxis ergibt sich daraus eine weitaus geringere Verfügbarkeit von speziellen Produkten in der Schweiz. Dies wird deutlich am Beispiel von Digitec Galaxus, dem größten Online Händler in der Schweiz, verglichen mit amazon.de

Produkteauswahl-SchweizQuelle: Galaxus.ch und Amazon.de

Beim Gesamtvergleich wird es noch deutlicher: Während Galaxus im Jahr 2016 erstmals mehr als eine Million unterschiedliche Artikel im Katalog hatte, kam amazon.de zur gleichen Zeit schon auf etwa 229 Millionen Artikel. 

Die Schweizer haben somit oft also gar keine andere Wahl, als ein Produkt in einer ganz bestimmten Ausführung im Ausland einzukaufen. Das kannst Du Dir als Händler oder Produzent zunutze machen. Was immer mehr Händler auch realisieren.

Cross Border E-Commerce Anteil ausländische Onlinehändler

Cross Border E-Commerce und die klassische Handelstheorie

Cross Border E-Commerce unterliegt den gleichen Mechanismen wie der klassische internationale Handel !

Wenn man sich dessen bewusst ist, versteht man auch warum die Schweiz als Cross Border E-Commerce Destination in einer ganz anderen Gewichtsklasse kämpft, wie man aufgrund ihrer Bevölkerungszahl vermuten würde.

Lediglich im Detail gibt es Differenzen. Der Export von Waren ins Ausland kann beim Cross Border E-Commerce auch schon mit nur einem Paket erfolgen. Es müssen also nicht gleich ganze Container verschifft werden. 

Die entscheidende Frage ist nun, warum fließen Waren von Land A (Ursprungsland) zu Land B (Zielland)? Die Antwort ist ganz einfach und im Grunde genommen jedem sofort ersichtlich:  

  • Waren werden international gehandelt, wenn sie im Ursprungsland unter Berücksichtigung aller Transaktionskosten (Transport, Zoll, Steuern, Arbeitsaufwand) günstiger zu erwerben sind als im Zielland
  • Waren werden international gehandelt, wenn sie im Zielland nicht verfügbar sind

Decardes hat es so ausgedrückt:

"Specialise in the goods and services that you relatively best at"

Für Dich und Deinen Online-Handel in Deutschland oder Österreich bedeutet das, dass Schweizer aufgrund der Kaufkraft und hohen Preisen im eigenen Land oft und gerne in die Nachbarländer schauen, um Bestellungen aufzugeben.

Trotz zusätzlicher Transaktionskosten und anderer Gebühren ist der Import in die Schweiz günstiger als der lokale Kauf in der Schweiz. Noch dazu sind einige Produkte in der Schweiz selbst nicht erhältlich, sodass der Import in die Schweiz die einzige Option ist.

Zahlenwerk für den internationalen E-Commerce - so interessant ist die Schweiz als Export-Destination wirklich

E-Commerce Importvolumen verschiedener Länder im Vergleich:

E-Commerce-Importvolumen-Deutschland-Frankreich-Schweiz-Italien-Indien-Brasilien

Wir haben in dieser Aufstellung die bekannten großen Märkte Europas aufgeführt sowie ein Schwellen-  und Entwicklungsland als Benchmark. 

Wo jeder mit rechnet, ist das die beiden größten europäischen Länder Deutschland und Frankreich mehr Volumen generieren als die Schweiz.

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Das Italien bereits weniger E-Commerce-Importvolumen als die Schweiz generiert, dürfte bereits eine Überraschung sein.

Das Brasilien und Indien trotz ihrer sehr viel größeren Bevölkerung wesentlich weniger Cross Border E-Commerce Importvolumen aufweisen, lässt uns bereits zur nächsten Metrik springen - dem Importvolumen pro Einwohner:

E-Commerce-Importvolumen-pro-Person-Deutschland-Frankreich-Schweiz-Italien-Indien-Brasilien

Betrachten wir die Ergebnisse pro Einwohner, liegt die Schweiz uneinholbar vorne. Da es viele gute Gründe für die Schweizer gibt, Produkte aus dem Ausland zu importieren, machen sie von dieser Möglichkeit offensichtlich regen Gebrauch. 

Als Händler solltest Du natürlich genau wissen, welche Produkte für einen Export in die Schweiz besonders gefragt sind. Einige Produktgruppen haben wir uns genauer angesehen, die Ergebnisse dazu findest Du im nächsten Kapitel. 

Beim Export ins Ausland sowie beim Import spielt aber auch Vertrauen eine wichtige Rolle. Der Export in die Schweiz funktioniert dann am besten, wenn die Kunden ein gutes Gefühl beim Ursprungsland haben.

Dabei achten die Käufer neben einem guten Ruf unter anderem auch auf die Entfernung zur Schweiz. Vor diesem Hintergrund sind insbesondere die Handelsströme zwischen den DACH-Staaten interessant.

Die folgenden zwei Abbildungen zeigen die Cross Border E-Commerce Handelsströme aus Deutschland/Östereich nach Deutschland/Österreich.

Deutschland-Export-Import

Für den deutschen Handel ist die Schweiz eines der wichtigsten Exportländer. Der Export in die Schweiz wird einzig von China noch übertroffen.

Nach Frankreich gehen nur etwa halb so viele Waren, obwohl hier rund acht Mal mehr Menschen leben als in der Schweiz. Signifikante Preisunterschiede spielen hier eine wichtige Rolle.

Darüber hinaus spielen sprachliche und kulturelle Gemeinsamkeiten den Onlinehändlern in Deutschland beim Export in die Schweiz weiter in die Hände.

Österreich-Export-Import

Auch in Österreich belegt die Schweiz beim Export ins Ausland Platz zwei. Mit etwa 1,7 Millionen Warensendungen gehen in die Schweiz doppelt so viele Pakete wie in das ungleich größere Frankreich.

Die Gründe dafür sind größtenteils die gleichen wie bei Deutschland.

Unter dem Strich bedeutet das, dass die Schweiz einer der wichtigsten Exportmärkte für deutsche und österreichische Onlinehändler ist. 

  • Profi-Tipp:
    Wer den chinesischen Markt nicht bedienen kann oder will, für den ist die Schweiz sogar mit Abstand das wichtigste Exportziel.

Für Dich und Deinen Onlinehandel ist es deshalb in jedem Fall eine gute Idee, die Schweiz im Auge zu behalten. Markttechnisch verbirgt sich hier ein Absatzpotenzial, welches die meisten mit Blick auf die Einwohnerzahl überhaupt nicht vermuten würden.

Pro Kunde werden in der Regel deutlich mehr Verkäufe erzielt als in Frankreich oder Deutschland. In der Kategorie Kleidung übertreffen die Schweizer ihre Nachbarn zuweilen um das Fünffache.

Übrigens gilt das ganze natürlich nicht nur für die Schweiz. Auch in anderen Märkten ergeben sich mit Cross Border E-Commerce interessante Möglichkeiten. Andere interessante Märkte findest Du auf unserem Blog.

Welche Produkte kaufen Schweizer bei internationalen E-Commerce Händlern?

In der folgenden Tabelle erfährst du, welche Produkte für einen Export in die Schweiz besonders beliebt sind:

Was-kaufen-Schweizer-im-AuslandQuelle: IPC; CROSS-BORDER E-COMMERCE SHOPPER SURVEY – SWITZERLAND - 2017

Schuhe und Bekleidung setzten sich mit 28 Prozent deutlich ab. In unserem Blogpost kannst Du über die Hürden eines Fashionhändlers, der in die Schweiz exportieren möchte, lesen. Bücher, Musik und Medien belegen mit 16 Prozent den zweiten Platz.

Sport und Freizeit sowie Unterhaltungselektronik kommen mit zwölf respektive elf Prozent ungefähr auf den gleichen Wert. Aus der Tabelle lässt sich außerdem ablesen, dass Frauen und jüngere Befragte vornehmlich Kleidung kaufen, während Männer sich eher für Unterhaltungselektronik interessieren.

Es gibt jedoch hinsichtlich des Potenzials von Cross Border E-Commerce in die Schweiz  etwas zu beachten. Bei einem Export ins Ausland fallen innerhalb der EU keine Zölle, Mehrwertsteuern und Zollgebühren an. In der Schweiz ist aber genau das der Fall. Alles zu Steuern und Zollgebühren findest Du in unserem Artikel über die Fiskalvertretung.

Dadurch kann es vorkommen, dass für einen Schweizer der Kauf im Ausland zuweilen  weniger interessant wird.

Es gibt jedoch bereits Lösungen für diese Problematik. Händler in Deutschland und anderen europäischen Staaten können auf das sogenannte Delivered Duty Paid (DDP) - Zollverfahren zurückgreifen.

Dabei handelt es sich um einen Vorgang, bei dem sämtliche Zusatzkosten (Zölle, Mehrwertsteuer und Zollgebühren) für die schweizer Kunden bereits beim Checkout berücksichtigt werden.

Der Einkauf ist dadurch in der Praxis genauso unkompliziert wie bei jedem Schweizer Onlineshop und die Kosten bleiben stets transparent.

  • Profi-Tipp:
    Als internationaler Anbieter von Logistik-Leistungen haben wir die Erfahrung gemacht, dass Onlinehändler mit DDP-Logistik eine sehr viel höhere Conversion Rate erreichen können als solche, die ihre Waren unverzollt in die Schweiz exportieren. Das überrascht auch nicht, da bei letzterer Variante der Händler dem Kunden viel zumutet. Der möchte aber natürlich möglichst stressfrei und entspannt einkaufen und nicht länger auf seine Einkäufe warten um dann auch noch unerwartete Gebühren an der Haustüre bezahlen zu müssen. Zum Thema Exportverzollung in die Schweiz kannst Du dich vollumfassend auf dieser Seite erkundigen.

Internationaler E-Commerce Benchmark auf Branchenebene

Händler, die sich auf DDP verlassen, müssen den Vergleich mit Onlinehandel in Europa nicht scheuen. Mit Blick auf unsere Erfahrungen in den letzten Jahren ergibt sich für Anbieter aus Europa ein hohes Potenzial auf dem Schweizer Markt.

Mit DDP konnte unser Kunde MaKeWeBo die Kundenzufriedenheit stark steigern. Mehr dazu im Testimonial von Alexander

Besonders interessant ist der Export in die Schweiz in den folgenden Branchen:

Cross-Border-E-Commerce-KonsumSchweiz

Warenkörbe im Onlinehandel in Europa im Vergleich

Die Warenkörbe sind in der Schweiz gefüllter als dies in anderen europäischen Ländern der Fall ist. Die Unterschiede im Detail hängen sowohl von der Produktgruppe als auch von der Qualität im Einzelnen ab.

Als Faustregel gilt jedoch, dass Schweizer rund 30 Prozent mehr in ihrem Warenkorb liegen haben als Kunden aus Deutschland oder Frankreich. 

Möchtest Du alles über die Schweizer Kundschaft wissen? Dann liess unseren Blogbeitrag über die Kundenanforderungen der Schweizer Onlineshoppers

Zum Teil sind die Warenkörbe bei Schweizer Kunden auch doppelt so gut gefüllt. Ein erhöhtes Interesse gibt es zum Beispiel bei Nahrungsergänzungsmitteln.

Für Dich als Händler ist es stets wichtig zu wissen, welche Artikel für einen Export in die Schweiz besonders gefragt sind. Im Folgenden zeigen wir Dir, wie es beim Vergleich mit anderen europäischen Ländern im Durchschnitt aussieht:

Cross Border E-Commerce Warenkorbgrösse Vergleich Europa

 

Die Schweizer Zollbarriere - Ein Segen für smarte, Cross Border E-Commerce-Händler

Viele international tätige Händler, oder solche die es werden wollen, werden von der Schweizer Grenze abgeschreckt. Das gilt insbesondere für E-Commerce-Händler die innereuropäisch agieren. Alles über die Zollbestimmungen der Schweiz findest Du in unserem Beitrag hier.

Bei dem Gros der Kunden, die noch nicht aktiv in die Schweiz exportieren, hören wir: ”Schweiz, viel zu kompliziert mit dem Zoll, wir konzentrieren uns lieber auf Frankreich, Italien und Spanien - die Märkte sind sowieso größer!”

Das Problem dieser Händler ist, genauso denken FAST ALLE! Das Resultat - Sie konkurrieren FAST ALLE auf den gleichen Märkten. 

Hast Du Fragen zum neuen MOSS Prozess? Dann findest Du Antworten in unserem Blog.

Zudem bekämpfen sie sich in Märkten, die aufgrund der großen lokalen Verfügbarkeit (= nationale Konkurrenz) und der relativ geringen lokalen Preise, weniger Cross Border E-Commerce Importe aus Deutschland und Österreich generieren als die Schweiz.

Diejenigen Händler, die sich für die Schweiz entscheiden, teilen sich also einen großen Kuchen mit weniger Konkurrenten.

Das gilt insbesondere für die Händler, die sämtliche zolltechnischen Unannehmlichkeiten aus dem Spiel nehmen - also in DDP-Logistik investieren.

Resumé - darum ist die Schweiz für Cross Border E-Commerce-Händler so interessant

 

Die Schweiz hat ein hohes pro Kopf E-Commerce Importvolumen. Das macht es für Dich als Händler in doppelter Hinsicht interessant, die Schweiz als Cross Border E-Commerce Destination ins Auge zu fassen.

Das pro Kopf Importvolumen resultiert in interessante totale Volumen. Darüber hinaus ist zu erwarten, dass Deine Akquisitionskosten, beispielsweise durch AdWords und Co. geringer sind als das in anderen Märkten der Fall wäre, da Deine Produkte für Schweizer Konsumenten, aufgrund des niedrigen Preises oder der generellen Verfügbarkeit, relativ interessanter sind. 

Hast Du noch Fragen? Zögere nicht und kontaktier uns.

Lass uns in einem gemeinsamen Gespräch Deine optimale Versandlösung finden


Die Zoll-Barriere ist Dein Freund

Viele Händler scheuen die Investition und das gefühlte Risiko einer Handelstransaktion  bei der im klassischen Sinne Zoll und Steuer Prozesse involviert sind.

Auf diesem Grund ist die internationale E-Commerce Konkurrenz für Dich in der Schweiz weniger groß als das in “einfacheren”  Destinationen der Fall ist - in den gefühlt offenen und großen Märkten wie Frankreich Italien Spanien Großbritannien tummeln sich alle.

Achte in jedem Fall darauf, einen passenden Verzollungsansatz zu wählen. Bei Waren oberhalb der Freigrenze ist es in jedem Fall zu empfehlen, eine Sendung schon im voraus zu verzollen.

Aktuell liegt die Freigrenze inklusive Versand und weiterer Gebühren bei 65 CHF. Das Vorverzollen ist keine Hexerei. Wie es funktioniert, beschreiben wir Dir an folgender Stelle.