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Export aus der Schweiz

Teil 2 - Alles was Du beim Export beachten musst

Jetzt gehts zum zweiten Teil dieses Blogs «Was muss man beim Export beachten?». Hier erfährst Du, wie Du den Kundenservice, die Verpackung, den Versand und die Vermarktungsmöglichkeiten optimieren kannst. 

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Wenn Du den ersten Teil dieses Blogs gelesen hast, weisst Du nun, wie Du Deinen Onlineshop für die Internationalisierung fit machst. Zur Erinnerung nochmals kurz die wichtigsten Punkte zusammengefasst:

  • Produkt: Prüfe Dein Produkt auf seine Wirtschaftlichkeit und die rechte Zulassung.
  • Markenschutz: Wähle den für Dich und Dein Unternehmen passenden Markenschutz.
  • Shopsystem: Passe es auf den internationalen Markt an.
  • Rechtliche Aspekte: Passe die AGB, die Datenschutzbestimmungen, das Rückgaberecht sowie das Impressum Deinem Exportmarkt an.
  • Gesetzliche Gegebenheiten: Prüfe, ob Dein Webshop den örtlichen spezifischen Gegebenheiten entspricht.
    Hier Zum Teil 1

Ein guter Kundenservice schafft Vertrauen

Der Faktor Vertrauen ist im Cross-Border-Geschäft noch wichtiger als beim Inland-Business. Da gehört ein schneller, kompetenter, freundlicher und hilfsbereiter Kundenservice dazu.

Ein schlechter Kundenservice kann umgekehrt das Aus für ein Cross-Border-Onlinegeschäft sein. Ein enttäuschter Kunde wird nicht nur nie mehr in diesem Shop einkaufen, er wird seine Enttäuschung via Social Media auch teilen.

Umgekehrt gilt: Hatte ein Kunde ein Problem, das vorbildlich gelöst wurde, ist seine Kundenzufriedenheit danach höher als vor dem Problem. Siehe das als Deine Chance!

 

Der Kundenservice im Inland unterscheidet sich natürlich elementar von demjenigen im Ausland. Da sind einerseits Sprachbarrieren, die man beim Inlandgeschäft nicht hat. Dein ausländischer Kunde erwartet eine Antwort in seiner Muttersprache (mündlich oder schriftlich).

Bedenken musst Du auch, dass ausländische Kunden oft in einer anderen Zeitzone leben. Dieser Fakt hat Einfluss beispielsweise, wenn man einen Chatbot anbietet.

Kontraproduktiv wäre, einen Chatbot oder eine Telefonnummer zu kommunizieren, diese aber nur zu Schweizer Bürozeiten zu bedienen.

 

Optimiere die Verpackung 

Die Verpackung hat bei den meisten Onlinehändlern nicht die höchste Priorität, das zeigt die Erfahrung. Das ist schade, denn ihre strategische Relevanz ist unbestritten. Hier die Punkte, warum Du besonders auf eine optimale Verpackung achten solltest:

  • Sie minimiert die Versandkosten.
  • Sie minimiert Kundenreklamationen, weil die Produkte gut geschützt sind und intakt beim Empfänger ankommen.
  • Sie ist ein idealer Werbeträger.
  • Sie schützt Deine Produkte vor Diebstahl.

So minimierst Du die Versandkosten beim Onlinehandel

Jetzt kommen wir auf einen der teuersten Faktoren im Cross Border E-Commerce zu sprechen: die Versandkosten. Viele Onlinehändler schenken der Verpackung zu wenig Beachtung und bezahlen als Folge davon zu viel für den Versand ins Ausland.

Wusstest Du, dass im internationalen Versand ein Paketformat mit den Dimensionen Länge+Breite+Höhe = 90 cm noch als Brief gilt?

Zur Veranschaulichung: Dieses Format ist grösser als eine Schuhschachtel! Der internationale Briefkanal ist wesentlich günstiger als der Paketkanal, und Du sparst auf diesem Weg effektive Kosten.

Für Händler, die Ware in die Schweiz versenden, macht es Sinn, leichte Verpackungen zu verwenden. Denn die Schweiz ist das einzige Land, das mit einem Gewichtszoll arbeitet.

Asendia Switzerland gehört übrigens zu den wenigen Anbietern, die ihre Tarife nach einem Gewichtspreis und nicht nach einem Volumenpreis berechnen.

Das bedeutet für Dich: Du profitierst beim Versand von leichten Produkten noch zusätzlich! 

  • Profi-Tipp:
    Die richtige Verpackung zahlt sich bei den Versandkosten aus

 

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So minimierst Du Kundenreklamationen

Eine Sendung, die Grenzen überquert und länger unterwegs ist als eine nationale, wird öfter in die Hand genommen, bis sie beim Zielkunden ankommt.

Das heisst, dass die Wahrscheinlichkeit, dass sie zwischendurch mal fallen gelassen oder sonst beschädigt wird, ist recht hoch. 

Trage diesem Fakt Rechnung bei der Wahl der Verpackung, wenn Du Deine Kunden nicht verärgern willst. Eine solide Verpackung garantiert, dass Deine Produkte intakt beim Besteller ankommen.

Wir empfehlen Dir eine robuste Aussen- und Innenverpackung. Luftpolster-Füllmaterial eignet sich dazu am besten. 

Eine gute Verpackung reduziert Kundenreklamationen und damit schlechte Publicity und die Anzahl Retouren.

 

Nutze die Verpackung als Werbeträger

Die Verpackung ist weit mehr als blosser Schutz beim Versand. Nutze sie als Werbeträger! Das sind die Pluspunkte:

  • Du erhöhst die Sichtbarkeit Deines Logos.
  • Du unterstreichst die Qualität Deines Produkts.
  • Du kommunizierst Deine Werbebotschaft effizient und zielgerichtet.
  • Ein QR-Code auf der Verpackung (zum Beispiel mit personalisiertem Rabatt) ist ein super Beispiel für einen interessanten Call-to-Action.
  • Unterscheide Dich im Verpackungsmaterial von Deinen Mitkonkurrenten und zeige, wie wichtig Dir Umweltschutz ist.

Aber: Eine gute, sichere Verpackung kann Deine Produkte besser schützen Die Verpackung sollte so sein, dass man seitlich nicht mit der Hand ins Paket gelangen kann. Zur Beruhigung: Bei Asendia Switzerland liegt die Verlustquote lediglich bei 0,4 %. Wenn Du trotzdem für den Ernstfall gewappnet sein möchtest, empfehlen wir Dir unsere Versicherungslösung

  • Profi-Tipp:
  • Gut verpackt ist Deine Ware gut vor Langfingern geschützt.

 

Wichtiges für den Versand ins Ausland

Eine Frage, die sich alle Onlinehändler stellen: Wie bringt man eine Sendung schnell, sicher, günstig und mit einer hohen Zustellqualität zu seinen ausländischen Kunden? 

Das ist eine gute Frage, und sie ist essenziell, wenn Du Deinen ausländischen Kunden eine kundenfreundliche und effiziente Logistiklösung anbieten möchtest. Diese Checkliste soll Dir beim Vorgehen helfen:

  • Auswahl eines kompetenten Logistikers mit einem guten ausländischen Zustellnetzwerk
  • Möglichkeit, verschiedene Verzollungslösungen anzuwenden (DAP, DDP)
  • Einfache und schnelle Retourenlösung
  • Schnelle und einfache IT-Anbindung an den Logistikanbieter
  • Gute Trackingmöglichkeit
  • Schneller, kompetenter und proaktiver Logistik-Kundenservice
  • Gutes Preis-Leisungs-Verhältnis

Kläre diese Punkte unbedingt im Voraus! Denn im Nachhinein den Logistikanbieter zu wechseln, kann teuer sein und birgt ein Risiko. Kommuniziere allfällige Abgaben Deinen Kunden transparent und versprich nur Dinge, die Du auch wirklich halten kannst.

Dazu gehört, die Lieferzeiten realistisch einzuschätzen und zu kommunizieren. Denn Kunden ärgern sich, wenn die Lieferung nicht zum versprochenen Zeitpunkt eintrifft. Mehr, als wenn die Lieferung mehr Zeit in Anspruch nimmt.

 

Beispiele für Vermarktungsmöglichkeiten

Angenommen, Du hast super Produkte, einen genialen Webshop und eine effiziente und kundenfreundliche Logistiklösung – aber Deine Produkte sind im Ausland unbekannt. Eine Marke, ein Produkt oder einen Webshop im Ausland bekannt zu machen, kostet Geld und braucht viel Geduld.

Es ist normal, dass eine Internationalisierung zu Beginn nicht profitabel ist – sie ist eine Investition in die Zukunft.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Deinen Webshop und/oder Deine Marke und Produkte im Ausland bekannt zu machen:

  • Suchmaschinen (Google, Bing, Baidu)
  • Soziale Medien (Instagram, Facebook, Pinterest, Youtube etc.)
  • Blogger, Influencer
  • Physische Werbemittel (Mailings, Inserate etc.)

Profitiere von Suchmaschinen im Ausland

Grundsätzlich werden hier zwei Nutzungsmöglichkeiten unterschieden: kostenlos oder kostenpflichtig. Man kann sein Unternehmen bei Google zum Beispiel kostenfrei registrieren und wird dann indexiert. Bis ein Unternehmen aber in den ersten Suchresultaten erscheint, braucht es erstens Geduld und zweitens viel SEO-Arbeit (Search Engine Optimization).

Kostenpflichtige Varianten sind die Paid-Per-Click- (oder PPC-)Kampagnen wie zum Beispiel Google Ads. Damit generiert man sehr schnell viel Traffic auf seinem Webshop und kann damit gut testen, wie die Produkte im vorbestimmten Markt ankommen.

Aber, aufgepasst: Die Suchmaschinen können je nach Zielland variieren. So ist zum Beispiel Google Ads das falsche Mittel in Ländern wie Russland oder China.

Wenn Du PPC-Kampagnen nicht selbst lancieren möchtest, lohnt sich vermutlich die Zusammenarbeit mit einer lokalen Webagentur, die die Gegebenheiten des Zielmarktes gut kennt.

 

Gutes Tool: soziale Medien

Soziale Medien wie Facebook, Instagram, Pinterest, TikTok, Youtube, Linkedin etc. sind Kanäle, von denen Du unbedingt Gebrauch machen solltest. Auch hier wird zwischen kostenfrei und kostenpflichtig unterschieden.

Jedes Unternehmen kann sich gratis auf diversen sozialen Kanälen registrieren und sich dort präsentieren. Wenn Du aber besser wahrgenommen werden und mehr Traffic generieren möchtest, solltest Du kostenpflichtige Werbung in diesen Medien schalten.social-media-beim-export

Wähle die richtigen Blogger & Influencer für Deinen Brand

Unternehmen, die ihre Onlinepräsenz im Ausland steigern möchten, können Partnerschaften mit sogenannten Bloggern oder Influencern eingehen. Man nennt dies auch Influencer-Marketing.

Oft haben Blogger oder Influencer mehrere tausend Followers in den entsprechenden Zielmärkten, was hilft, die Bekanntheit des Unternehmens oder der Produkte massiv zu steigern.

Falls diese Möglichkeit für Dich infrage kommt, prüfe genau, mit wem Du arbeiten möchtest. Denn nicht alle Blogger oder Influencer passen zum Image des Unternehmens oder der Produkte.

 

Immer noch aktuell: physische Werbemittel

Unsere Welt ist zwar digital, aber physische Werbemittel haben nach wie vor ihre Berechtigung. Einige Studien zeigen sogar, dass die Akzeptanz von physischen Werbemitteln durch das Aufkommen von elektronischen Medien stark gestiegen ist.

So zeigte beispielsweise die Studie des deutschen Collaborative Marketing Clubs (CMC), dass physische Mailings im E-Commerce eine Conversion Rate von 3,9 % haben. Möchtest Du Genaueres darüber wissen? Hier gehts zu den Studien.

 

Zusammenfassung

Du hast nun einiges über die Erfolgsfaktoren im Cross Border E-Commerce erfahren. Brummt Dir der Kopf?

Hier nochmals alles zusammengefasst auf einen Blick:

  • Ein kompetenter und an das Zielland angepasster Kundenservice ist entscheidend.
  • Beim Versand ins Ausland lassen sich mit der richtigen Verpackung Kosten minimieren. Zudem erhöht die optimale Verpackung den Schutz gegen Diebstahl und sie lässt sich als Werbeträger einsetzen.
  • Durch die richtige Verpackung lassen sich Kundenreklamationen minimieren. Dadurch steigt die durchschnittliche Kundenzufriedenheit.
  • Sorgfältige Wahl des richtigen Logistikdienstleisters.
  • Eine ausgeklügelte internationale Vermarktungsstrategie sorgt dafür, dass Marke, Produkte und Webshop im Ausland bekannt werden.

Du hast nun einiges erfahren, was man beim Export beachten muss. Lass Dich von den Hürden nicht abschrecken! 

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