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Export aus der Schweiz

Alles was Du beim Export beachten musst

Der Einstieg ins E-Commerce öffnet sämtliche Türen in die grosse, weite Welt. Unzählige potenzielle Kundinnen und Kunden sind ortsunabhängig rund um die Uhr erreichbar. Mit einem Ladenlokal also nicht zu vergleichen. Aber was ist beim E-Commerce mit Export zu beachten? Wir sagen es Dir.

Was muss ich beachten beim Export - wir sagen es dir

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Bevor wir loslegen..

Bevor Du Dich Hals über Kopf in den Cross Border E-Commerce stürzt, musst Du ein paar wichtige Faktoren beachten. Sie können das Zünglein an der Waage sein und über Erfolg oder Misserfolg beim E-Commerce Export entscheiden.

In diesem Blog erläutern wir Dir Themen wie Produktanforderungen, Markenschutz im Ausland, Shopsysteme, rechtliche Aspekte, Kundenservice, Verpackung, internationale Logistik sowie die erfolgreiche Vermarktung im Ausland.

Kurz und bündig alles, was beim E-Commerce Export zu beachten ist.

Du bist bereits mit allen Wassern gewaschen und weisst, was Du beim Export beachten musst? Dann finde heraus, welche Kosten auf Dich zukommen:

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Eignet sich das Produkt für den E-Commerce Export?

Bevor man den Cross Border E-Commerce in Angriff nimmt, gilt es abzuklären, ob die Produkte im jeweiligen Land auch zugelassen sind. Jedes Land hat andere Produktanforderungen. Darum lohnt es sich, genau zu prüfen, ob die Produkte überhaupt verkauft werden dürfen und welche Restriktionen eventuell gelten.

Aufzupassen gilts bei alkoholhaltigen Produkten, Tabakerzeugnissen, Arzneimitteln oder auch teilweise Lebensmitteln, die schwierig zu exportieren sind.

Beachte auch die Produktkennzeichnungen – zum Beispiel das CE-Kennzeichen, Textilkennzeichnungen, Lebensmittelkennzeichnungen, die Energiekennzeichnung, die Spielzeugrichtlinie und die Kosmetikkennzeichnung.

Diese muss man im E-Commerce beim Export genau befolgen, ansonsten drohen rechtliche und finanzielle Konsequenzen.

Wenn alle produktrechtlichen Hürden aus dem Weg geschafft wurden, folgt der nächste Schritt: die betriebswirtschaftlichen Überlegungen. Als E-Commerce-Händler musst Du Dich selbstverständlich fragen, ob der Export Deiner Ware kostenmässig überhaupt sinnvoll ist.

Als Faustregel gilt: Der Export von Tiefpreiswaren lohnt sich eher nicht, weil die Logistikkosten gegenüber dem Gesamtverkaufswert schlicht zu hoch sind.

  • Profi-Tipp:
    Die Logistikkosten sollten in der Regel und im Durchschnitt unter 20 % des Produktwerts liegen.

 

Wir haben eine Checkliste erstellt, welche Dir alle wichtigen Punkte rund um den E-Commerce Export nochmals zusammenfasst.
Export Checkliste

Sorge Dich beim Export im E-Commerce unbedingt um Deinen Markenschutz®

Der Markenschutz ist ein zentrales Thema im Cross Border E-Commerce – und wird in Zukunft sogar noch wichtiger werden. Dies aus dem einfachen Grund, da Markenpiraterie stetig zunimmt. Diese richtet immense Schäden an!

Wenn Du als Onlinehändler also ins Ausland exportieren möchtest, musst Du Deine Marke schützen.

 

Weltweiter Markenschutz

Um Deine Marke effektiv zu schützen, musst Du sie registrieren lassen.

Hast Du genügend Budget und möchtest den Schutz auf die ganze Welt ausweiten, kannst Du sie bei der World Intellectual Property Organization (WIPO) eintragen lassen. Beachte, dass es je nachdem, wie viele Klassen angegeben werden, ziemlich teuer werden kann.

Möchtest Du einen Eindruck bekommen, wie hoch die Kosten für einen Markenschutz sind? Hier gehts zum Kostenkalkulator der WIPO.



Europaweiter Markenschutz

Wenn Du nur Europa für deinen E-Commerce Export anvisierst, kannst Du Deine Marke auch bloss bei dem European Union Intellectual Property Office (EUIPO) anmelden. Auch hier kannst Du ganz einfach Deine Daten in den Kalkulator eingeben, um zu erfahren, wie hoch die Registrierungskosten werden.



Markenschutz nur in Haupt-Exportmärkten

Um die Kosten noch besser eingrenzen zu können, kannst Du Dich als Händler aber auch nur in Deinen Haupt-Märkten für den E-Commerce Export registrieren lassen und Dich einfach lokal anmelden. Als Beispiel für Deutschland und für Frankreich

Nach den Produktrichtlinien und der Registrierung der Marke gehts weiter auf dem erfolgreichen Cross-Border-E-Commerce-Weg: das Shopsystem. Lies dazu gleich weiter im Blog.

 

Ist Dein Shopsystem für den Zielmarkt angepasst?

Shopsysteme fürs Inlandgeschäft unterscheiden sich sehr stark von einem Shop, der auch im Ausland erfolgreich verkaufen soll! Die wichtigsten Unterschiede erklären wir Dir hier:



Sprache

Wenn Du im Ausland durch E-Commerce Export Erfolg haben möchtest, musst Du resp. Dein Shop die Sprache der Kundinnen und Kunden sprechen. Franzosen oder Italiener werden kaum in einem Webshop einkaufen, der nur auf Deutsch zugänglich ist. Dein Webshop muss also mehrsprachig sein.



Achte beim E-Commerce mit Export auf die Währung im Zielmarkt

Nur schon in Europa haben wir die Währungsvielfalt – trotz Euro. Deshalb muss Dein Webshop auch das Bezahlen in verschiedenen Währungen anbieten. Endkunden bezahlen am liebsten in ihrer Heimatwährung. Zum einen, weil sie keine Lust zum Umrechnen haben, zum andern gibt ihnen die gewohnte Währung Sicherheit. Ganz wichtig: Das Shopsystem muss auch die verschiedenen Mehrwertsteuersätze aufzeigen!



Welche Zahlungsmethode ist Standard im Exportmarkt

Befindet sich Dein ausländischer Kunde im Check-out, muss er sofort seine bekannte Zahlungsmethode erkennen und auswählen können. Sonst steigt er aus und bricht den Kauf ab. Jedes Land hat seine bevorzugten Zahlungsmethoden. Diese musst Du in Deinem Shop unbedingt anbieten – erst recht, wenn Du Deine Conversion Rate erhöhen möchtest um deinen E-Commerce Export zu beflügeln.



Wähle den richtigen Versanddienstleister

Beim Versand ins Ausland muss Dein Shopsystem verschiedene Versanddienstleister integrieren können, die für deinen E-Commerce Export je nach Zielland individuelle Leistungen anbieten.

Du merkst: Aufgrund verschiedener Sprachversionen, Währungen und Zahlungsmethoden braucht es verschiedene individuelle Länderseiten. Mit Geotargeting gelangt Dein Endkunde automatisch auf die korrekte Länderseite. Kennen wir das nicht selbst?

Als Schweizer Endkunden möchten wir halt anders angesprochen werden als deutsche.

Schau Dir mal diese Beispiele von guten Shopsystemenn an: Magento, Woocomerce oder Shopify.

Hast Du Fragen zum E-Commerce Export? Wir können Dir gerne weiterhelfen

Lass uns in einem gemeinsamen Gespräch Deine optimale Versandlösung finden

Diese rechtlichen Aspekte musst Du beim Export beachten

Jetzt wird's leider unsexy – aber das Juristische muss sein! Denn bevor man E-Commerce Export betreibt und seine Produkte ins Ausland versendet, muss man ganz sicher sein, dass man die ausländischen Gesetze einhält. Viele gehen automatisch davon aus, dass Cross-Border-Verkäufe unter inländischen Gesetzen stehen.

E-Commerce Export: Rechtliche Aspekte eines Onlineshops

Das ist aber nicht so! Sobald man gezielt ausländische Kundinnen und Kunden anspricht – also den Webshop in die Sprache des Exportmarkts übersetzt, Werbung im Exportmarkt schaltet, die Währung des Ziellands anbietet – kommen die ausländischen Gesetze zum Zug.

Jedes Land hat eigene Gesetze, da wird das Ganze ganz schnell unübersichtlich und eine sehr komplexe Angelegenheit. Unter «rechtlichen Texten» versteht man:

  • die AGB,
  • die Datenschutzbestimmungen,
  • das Rückgaberecht,
  • das Impressum.

Es ist eine gute Idee, einen Rechtsanwalt alle Texte dafür verfassen zu lassen, um beim E-Commerce mit Export auf Nummer sicher zu gehen. Das ist allerdings ziemlich kostspielig. Wenn Du nicht zu viel Geld dafür ausgeben möchtest, empfehlen wir Dir eine preisgünstigere Lösung. Hier gibts einen Konfigurator, der eigene Rechtstexte günstig generiert.

Die korrekten Rechtstexte sind das eine, die verschiedenen länderspezifischen Rechtsauslegungen das andere.

Nehmen wir als Beispiel das Feld der Kundentelefonnummer im Check-out des Webshops: Der Händler resp. der Logistiker möchte unbedingt die Telefonnummer des Kunden vorliegen haben, um für die effiziente Lieferung im Rahmen seines E-Commerce Exports gewappnet zu sein. Eigentlich sollte deshalb die Telefonnummer ein Muss-Feld sein.

Seit der neuen Datenschutzverordnung GDPR darf das Kundentelefonnummern-Feld aber nicht mehr obligatorisch sein. Die Begründung: Für die Lieferung ist die Telefonnummer des Kunden nicht zwingend. Ärgerlich für Dich als Händler und für Deinen Logistiker!

Noch ein Beispiel: In Frankreich gilt die 2-Klick-Regel. Wenn Du beim E-Commerce nach Frankreich exportierst, muss Dein Webshop also so aufgebaut sein, dass dieser Regel Rechnung getragen wird.

Ist Dein Webshop rechtlich korrekt? Dann kann's losgehen mit dem E-Commerce Export!

  • Profi-Tipp:
    Behalte die gesetzlichen Grundlagen jederzeit im Auge, denn im Cross-Border-E-Commerce-Bereich ändern sie sich schnell!

 

Ein guter Kundenservice schafft Vertrauen

Der Faktor Vertrauen ist im Cross-Border-Geschäft noch wichtiger als beim Inland-Business. Um im E-Commerce Export erfolgreich zu sein, gehört ein schneller, kompetenter, freundlicher und hilfsbereiter Kundenservice dazu.

Ein schlechter Kundenservice kann umgekehrt das Aus für ein Cross-Border-Onlinegeschäft sein. Ein enttäuschter Kunde wird nicht nur nie mehr in diesem Shop einkaufen, er wird seine Enttäuschung via Social Media auch teilen.

Umgekehrt gilt: Hatte ein Kunde ein Problem, das vorbildlich gelöst wurde, ist seine Kundenzufriedenheit danach höher als vor dem Problem. Siehe das als Deine Chance!

 

Der Kundenservice im Inland unterscheidet sich natürlich elementar von demjenigen im Ausland. Da sind einerseits Sprachbarrieren, die man beim Inlandgeschäft nicht hat. Dein ausländischer Kunde erwartet eine Antwort in seiner Muttersprache (mündlich oder schriftlich).

Bedenken musst Du auch, dass ausländische Kunden oft in einer anderen Zeitzone leben. Dieser Fakt hat Einfluss beispielsweise, wenn man einen Chatbot anbietet.

Kontraproduktiv wäre, einen Chatbot oder eine Telefonnummer zu kommunizieren, diese aber nur zu Schweizer Bürozeiten zu bedienen.

 

Optimiere die Verpackung

Die Verpackung hat bei den meisten Onlinehändlern nicht die höchste Priorität, das zeigt die Erfahrung. Das ist schade, denn ihre strategische Relevanz ist unbestritten – auch im E-Commerce mit Export. Hier die Punkte, warum Du besonders auf eine optimale Verpackung achten solltest:

  • Sie minimiert die Versandkosten.
  • Sie minimiert Kundenreklamationen, weil die Produkte gut geschützt sind und intakt beim Empfänger ankommen.
  • Sie ist ein idealer Werbeträger.
  • Sie schützt Deine Produkte vor Diebstahl.

So minimierst Du die Versandkosten beim Onlinehandel

Jetzt kommen wir auf einen der teuersten Faktoren im Cross Border E-Commerce zu sprechen: die Versandkosten. Viele Onlinehändler schenken der Verpackung zu wenig Beachtung und bezahlen als Folge davon zu viel für den Versand ins Ausland.

Wusstest Du, dass im internationalen Versand, auch beim E-Commerce Export, ein Paketformat mit den Dimensionen Länge+Breite+Höhe = 90 cm noch als Brief gilt?

Zur Veranschaulichung: Dieses Format ist grösser als eine Schuhschachtel! Der internationale Briefkanal ist wesentlich günstiger als der Paketkanal, und Du sparst auf diesem Weg effektive Kosten.

Für Händler, die Ware in die Schweiz versenden, macht es Sinn, leichte Verpackungen zu verwenden. Denn die Schweiz ist das einzige Land, das mit einem Gewichtszoll arbeitet.

Die Schweizerische Post gehört übrigens zu den wenigen Anbietern, die ihre Tarife nach einem Gewichtspreis und nicht nach einem Volumenpreis berechnen.

Das bedeutet für Dich: Du profitierst beim Versand von leichten Produkten noch zusätzlich!

  • Profi-Tipp:
    Die richtige Verpackung zahlt sich bei den Versandkosten aus

 

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So minimierst Du Kundenreklamationen

Eine Sendung, die Grenzen überquert und länger unterwegs ist als eine nationale, wird öfter in die Hand genommen, bis sie beim Zielkunden ankommt.

Das heisst: Die Wahrscheinlichkeit, dass sie zwischendurch mal fallen gelassen oder sonst beschädigt wird, ist beim E-Commerce mit Export recht hoch.

Trage diesem Fakt Rechnung bei der Wahl der Verpackung, wenn Du Deine Kunden nicht verärgern willst. Eine solide Verpackung garantiert, dass Deine Produkte intakt beim Besteller ankommen.

Wir empfehlen Dir eine robuste Aussen- und Innenverpackung. Luftpolster-Füllmaterial eignet sich dazu am besten.

Eine gute Verpackung reduziert Kundenreklamationen und damit schlechte Publicity und die Anzahl Retouren.

 

Nutze die Verpackung als Werbeträger

Die Verpackung ist weit mehr als blosser Schutz beim Versand. Nutze sie als Werbeträger! Das sind die Pluspunkte:

  • Du erhöhst die Sichtbarkeit Deines Logos.
  • Du unterstreichst die Qualität Deines Produkts.
  • Du kommunizierst Deine Werbebotschaft effizient und zielgerichtet.
  • Ein QR-Code auf der Verpackung (zum Beispiel mit personalisiertem Rabatt) ist ein super Beispiel für einen interessanten Call-to-Action.
  • Unterscheide Dich im Verpackungsmaterial von Deinen Mitkonkurrenten und zeige, wie wichtig Dir Umweltschutz ist.

Aber: Eine gute, sichere Verpackung kann Deine Produkte besser schützen, was vor allem beim E-Commerce Export wichtig ist. Die Verpackung sollte so sein, dass man seitlich nicht mit der Hand ins Paket gelangen kann. Zur Beruhigung: Bei der Schweizerischen Post liegt die Verlustquote lediglich bei 0,4 %. Wenn Du trotzdem für den Ernstfall gewappnet sein möchtest, empfehlen wir Dir unsere Versicherungslösung

  • Profi-Tipp:
    Gut verpackt ist Deine Ware gut vor Langfingern geschützt.


E-Commerce Export: Wichtiges für den Versand ins Ausland

Eine Frage, die sich alle Onlinehändler stellen, wenn sie ihren E-Commerce Export optimieren möchten: Wie bringt man eine Sendung schnell, sicher, günstig und mit einer hohen Zustellqualität zu seinen ausländischen Kunden?

Das ist eine gute Frage, und sie ist essenziell, um Deinen ausländischen Kunden eine kundenfreundliche und effiziente Logistiklösung anzubieten. Diese Checkliste soll Dir beim Vorgehen helfen:

  • Auswahl eines kompetenten Logistikers mit einem guten ausländischen Zustellnetzwerk
  • Möglichkeit, verschiedene Verzollungslösungen anzuwenden (DAP, DDP)
  • Einfache und schnelle Retourenlösung
  • Schnelle und einfache IT-Anbindung an den Logistikanbieter
  • Gute Trackingmöglichkeit beim E-Commerce Export
  • Schneller, kompetenter und proaktiver Logistik-Kundenservice
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Kläre diese Punkte unbedingt im Voraus! Denn im Nachhinein den Logistikanbieter zu wechseln, kann teuer sein und birgt ein Risiko. Kommuniziere allfällige Abgaben Deinen Kunden transparent und versprich nur Dinge, die Du auch wirklich halten kannst.

Dazu gehört, die Lieferzeiten realistisch einzuschätzen und zu kommunizieren. Denn Kunden ärgern sich, wenn die Lieferung nicht zum versprochenen Zeitpunkt eintrifft. Mehr, als wenn die Lieferung mehr Zeit in Anspruch nimmt.

 

Beispiele für Vermarktungsmöglichkeiten

Angenommen, Du hast super Produkte, einen genialen Webshop und eine effiziente und kundenfreundliche Logistiklösung – aber Deine Produkte sind im Ausland unbekannt. Dann ist ein erfolgreicher E-Commerce Export eine Herausforderung. Eine Marke, ein Produkt oder einen Webshop im Ausland bekannt zu machen, kostet jedoch Geld und braucht viel Geduld.

Es ist normal, dass eine Internationalisierung zu Beginn nicht profitabel ist – sie ist eine Investition in die Zukunft.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Deinen Webshop und/oder Deine Marke und Produkte im Ausland bekannt zu machen:

  • Suchmaschinen (Google, Bing, Baidu)
  • Soziale Medien (Instagram, Facebook, Pinterest, Youtube etc.)
  • Blogger, Influencer
  • Physische Werbemittel (Mailings, Inserate etc.)

Profitiere von Suchmaschinen im Ausland

Grundsätzlich werden hier zwei Nutzungsmöglichkeiten unterschieden: kostenlos oder kostenpflichtig. Man kann sein Unternehmen bei Google zum Beispiel kostenfrei registrieren und wird dann indexiert. Bis ein Unternehmen aber in den ersten Suchresultaten erscheint, braucht es erstens Geduld und zweitens viel SEO-Arbeit (Search Engine Optimization).

Kostenpflichtige Varianten sind die Paid-Per-Click- (oder PPC-)Kampagnen wie zum Beispiel Google Ads. Damit generiert man sehr schnell viel Traffic auf seinem Webshop und kann damit gut testen, wie die Produkte im vorbestimmten Markt ankommen. Eine gute Methode, den E-Commerce Export gezielt aufzubauen.

Aber, aufgepasst: Die Suchmaschinen können je nach Zielland variieren. So ist zum Beispiel Google Ads das falsche Mittel in Ländern wie Russland oder China.

Wenn Du PPC-Kampagnen nicht selbst lancieren möchtest, lohnt sich vermutlich die Zusammenarbeit mit einer lokalen Webagentur, die die Gegebenheiten des Zielmarktes gut kennt.



Gutes Tool: soziale Medien

Soziale Medien wie Facebook, Instagram, Pinterest, TikTok, Youtube, Linkedin etc. sind Kanäle, von denen Du unbedingt Gebrauch machen solltest, um deinen Erfolg im E-Commerce Export zu steigern. Auch hier wird zwischen kostenfrei und kostenpflichtig unterschieden.

Jedes Unternehmen kann sich gratis auf diversen sozialen Kanälen registrieren und sich dort präsentieren. Wenn Du aber besser wahrgenommen werden und mehr Traffic generieren möchtest, solltest Du kostenpflichtige Werbung in diesen Medien schalten.

Social Media beim E-Commerce Export

Wähle die richtigen Blogger & Influencer für Deinen Brand

Unternehmen, die ihre Onlinepräsenz im Ausland steigern möchten, können Partnerschaften mit sogenannten Bloggern oder Influencern eingehen. Man nennt dies auch Influencer-Marketing.

Oft haben Blogger oder Influencer mehrere tausend Follower in den entsprechenden Zielmärkten, was hilft, die Bekanntheit des Unternehmens oder der Produkte massiv zu steigern. Dadurch wiederum erhöhst du die Chancen auf mehr Erfolg im E-Commerce Export.

Falls diese Möglichkeit für Dich infrage kommt, prüfe genau, mit wem Du arbeiten möchtest. Denn nicht alle Blogger oder Influencer passen zum Image des Unternehmens oder der Produkte.



Immer noch aktuell: physische Werbemittel

Unsere Welt ist zwar digital, aber physische Werbemittel haben nach wie vor ihre Berechtigung. Einige Studien zeigen sogar, dass die Akzeptanz von physischen Werbemitteln durch das Aufkommen von elektronischen Medien stark gestiegen ist.

So zeigte beispielsweise die Studie des deutschen Collaborative Marketing Clubs (CMC), dass physische Mailings im E-Commerce eine Conversion Rate von 4,9 % haben. Mehr Informationen darüber findest Du in der verlinkten Studie.

 

E-Commerce Export: Zusammenfassung

Du hast nun einiges über die Erfolgsfaktoren im Cross Border E-Commerce erfahren. Brummt Dir der Kopf?

Hier nochmals alles zusammengefasst auf einen Blick:

  • Ein kompetenter und an das Zielland angepasster Kundenservice ist entscheidend.
  • Beim Versand ins Ausland lassen sich mit der richtigen Verpackung Kosten minimieren. Zudem erhöht die optimale Verpackung den Schutz gegen Diebstahl und sie lässt sich als Werbeträger einsetzen.
  • Durch die richtige Verpackung lassen sich Kundenreklamationen minimieren. Dadurch steigt die durchschnittliche Kundenzufriedenheit.
  • Sorgfältige Wahl des richtigen Logistikdienstleisters.
  • Eine ausgeklügelte internationale Vermarktungsstrategie sorgt dafür, dass Marke, Produkte und Webshop im Ausland bekannt werden.

Du hast nun einiges erfahren, was man beim E-Commerce Export beachten muss. Lass Dich von den Hürden nicht abschrecken!

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Source: Europe Online Payment Methods Report 2018 by ResearchAndMarkets.com