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Teil 1- Alles was Du beim Export beachten musst

Der Einstieg ins E-Commerce öffnet sämtliche Türen in die grosse, weite Welt. Unzählige potenzielle Kundinnen und Kunden sind ortsunabhängig rund um die Uhr erreichbar. Mit einem Ladenlokal also nicht zu vergleichen. Aber was ist beim Export zu beachten? Wir sagen es Dir.

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Bevor wir loslegen..

Bevor Du Dich Hals über Kopf in den Cross Border E-Commerce stürzt, musst Du ein paar wichtige Faktoren beachten. Sie können das Zünglein an der Waage sein und über Erfolg oder Misserfolg beim Export entscheiden. 

In diesem Blog erläutern wir Dir Themen wie Produktanforderungen, Markenschutz im Ausland, Shopsysteme, rechtliche Aspekte, Kundenservice, Verpackung, internationale Logistik sowie die erfolgreiche Vermarktung im Ausland.

Kurz und bündig alles, was beim Export zu beachten ist.

Du bist bereits mit allen Wassern gewaschen und weisst, was Du beim Export beachten musst? Dann finde heraus, welche Kosten auf Dich zu kommen:

Hier zum Optimizer

 

Eignet sich das Produkt für den Export?

Bevor man den Cross Border E-Commerce in Angriff nimmt, gilt es abzuklären, ob die Produkte im jeweiligen Land auch zugelassen sind. Jedes Land hat andere Produktanforderungen. Darum lohnt es sich, genau zu prüfen, ob die Produkte überhaupt verkauft werden dürfen und welche Restriktionen eventuell gelten.

Aufzupassen gilts bei alkoholhaltigen Produkten, Tabakerzeugnissen, Arzneimitteln oder auch teilweise Lebensmitteln, die schwierig zu exportieren sind. 

Beachte auch die Produktkennzeichnungen – zum Beispiel das CE-Kennzeichen, Textilkennzeichnungen, Lebensmittelkennzeichnungen, die Energiekennzeichnung, die Spielzeugrichtlinie und die Kosmetikkennzeichnung.

Diese muss man genau befolgen, ansonsten drohen rechtliche und finanzielle Konsequenzen.

Wenn alle produktrechtlichen Hürden aus dem Weg geschafft wurden, folgt der nächste Schritt: die betriebswirtschaftlichen Überlegungen. Als E-Commerce-Händler musst Du Dich selbstverständlich fragen, ob der Export Deiner Ware kostenmässig überhaupt sinnvoll ist.

Als Faustregel gilt: Der Export von Tiefpreiswaren lohnt sich eher nicht, weil die Logistikkosten gegenüber dem Gesamtverkaufswert schlicht zu hoch sind.

  • Profi-Tipp:
    Die Logistikkosten sollten in der Regel und im Durchschnitt unter 20 % des Produktwerts liegen.

 

Wir haben für Dich eine Checkliste erstellt, welche Dir alle wichtigen Punkte nochmals zusammenfasst. Export Checkliste

 

Sorge Dich beim Export unbedingt um Deinen Markenschutz®

Der Markenschutz ist ein zentrales Thema im Cross Border E-Commerce – und wird in Zukunft sogar noch wichtiger werden. Dies aus dem einfachen Grund, dass Markenpiraterie stetig zunimmt. Diese richtet immense Schäden an!

Wenn Du als Onlinehändler also ins Ausland exportieren möchtest, musst Du Deine Marke schützen.

 

Weltweiter Markenschutz

Um Deine Marke effektiv zu schützen, musst Du sie registrieren lassen.

Hast Du genügend Budget und möchtest den Schutz auf die ganze Welt ausweiten, kannst Du sie bei der World Intellectual Property Organization (WIPO) eintragen lassen. Beachte, dass es je nach dem, wie viele Klassen angegeben werden, ziemlich teuer werden kann.

Möchtest Du einen Eindruck bekommen, wie hoch die Kosten für einen Markenschutz sind? Hier gehts zum Kostenkalkulator der WIPO.

 

Europaweiter Markenschutz

Wenn Du für den Versand Deiner Produkte nur Europa anvisierst, kannst Du Deine Marke auch bloss bei dem European Union Intellectual Property Office (EUIPO) anmelden. Auch hier kannst Du ganz einfach Deine Daten in den Kalkulator eingeben, um zu erfahren, wie hoch die Registrierungskosten werden.

 

Markenschutz nur in Haupt-Exportmärkten

Um die Kosten noch besser eingrenzen zu können, kannst Du Dich als Händler aber auch nur in Deinen Haupt-Exportmärkten registrieren lassen und Dich einfach lokal anmelden. Als Beispiel für Deutschland und für Frankreich

Nach den Produktrichtlinien und der Registrierung der Marke gehts weiter auf dem erfolgreichen Cross-Border-E-Commerce-Weg: das Shopsystem. Lies dazu gleich weiter im Blog.

 

Ist Dein Shopsystem für den Zielmarkt angepasst?

Shopsysteme fürs Inlandgeschäft unterscheiden sich sehr stark von einem Shop, der auch im Ausland erfolgreich verkaufen soll! Die wichtigsten Unterschiede erklären wir Dir hier:

 

Sprache

Wenn Du im Ausland Erfolg haben möchtest, musst Du resp. Dein Shop die Sprache der Kundinnen und Kunden sprechen. Franzosen oder Italiener werden kaum in einem Webshop einkaufen, der nur auf Deutsch zugänglich ist. Dein Webshop muss also mehrsprachig sein.

 

Achte auf die Währung im Zielmarkt

Nur schon in Europa haben wir die Währungsvielfalt – trotz Euro. Deshalb muss Dein Webshop auch das Bezahlen in verschiedenen Währungen anbieten. Endkunden bezahlen am liebsten in ihrer Heimatwährung. Zum einen, weil sie keine Lust zum Umrechnen haben, zum andern gibt ihnen die gewohnte Währung Sicherheit. Ganz wichtig: Das Shopsystem muss auch die verschiedenen Mehrwertsteuersätze aufzeigen!

 

Welche Zahlungsmethode ist Standard im Exportmarkt

Befindet sich Dein ausländischer Kunde im Check-out, muss er sofort seine bekannte Zahlungsmethode erkennen und auswählen können. Sonst steigt er aus und bricht den Kauf ab. Jedes Land hat seine bevorzugten Zahlungsmethoden. Diese musst Du in Deinem Shop unbedingt anbieten – erst recht, wenn Du Deine Conversion Rate erhöhen möchtest.

 

Wähle den richtigen Versanddienstleister

Beim Versand ins Ausland muss Dein Shopsystem verschiedene Versanddienstleister integrieren können, die individuelle Leistungen je nach Zielland anbieten.

Du merkst: Aufgrund verschiedener Sprachversionen, Währungen und Zahlungsmethoden braucht es verschiedene individuelle Länderseiten. Mit Geotargeting gelangt Dein Endkunde automatisch auf die korrekte Länderseite. Kennen wir das nicht selbst?

Als Schweizer Endkunden möchten wir halt anders angesprochen werden als deutsche.

Schau Dir mal diese Beispiele von guten Shopsystemen an: Magento, Woocomerce oder Shopify.

Hast Du Fragen? Wir können Dir gerne weiterhelfenUnverbindliches Beratungsgespräch

 

Diese rechtlichen Aspekte musst Du beim Export beachten

Jetzt wirds leider unsexy – aber das Juristische muss sein! Denn bevor man seine Produkte ins Ausland exportiert, muss man ganz sicher sein, dass man die ausländischen Gesetze einhält. Viele gehen automatisch davon aus, dass Cross-Border-Verkäufe unter inländischen Gesetzen stehen.rechtliche-aspekte-eines-onlineshops

Das ist aber nicht so! Sobald man gezielt ausländische Kundinnen und Kunden anspricht – also den Webshop in die Sprache des Exportmarkts übersetzt, Werbung im Exportmarkt schaltet, die Währung des Ziellands anbietet – kommen die ausländischen Gesetze zum Zug.

Jedes Land hat eigene Gesetze, da wird das Ganze ganz schnell unübersichtlich und eine sehr komplexe Angelegenheit. Unter «rechtlichen Texten» versteht man:

  • die AGB,
  • die Datenschutzbestimmungen,
  • das Rückgaberecht,
  • das Impressum.

Eine gute Idee ist, einen Rechtsanwalt alle Texte dafür verfassen zu lassen. Das ist allerdings ziemlich kostspielig. Wenn Du nicht zu viel Geld dafür ausgeben möchtest, empfehlen wir Dir eine preisgünstigere Lösung. Hier gibts einen Konfigurator, der eigene Rechtstexte günstig generiert.

Die korrekten Rechtstexte sind das eine, die verschiedenen länderspezifischen Rechtsauslegungen das andere.

Nehmen wir als Beispiel das Feld der Kundentelefonnummer im Check-out des Webshops: Der Händler resp. der Logistiker möchte unbedingt die Telefonnummer des Kunden vorliegen haben, um für die effiziente Lieferung gewappnet zu sein. Eigentlich sollte deshalb die Telefonnummer ein Muss-Feld sein.

Seit der neuen Datenschutzverordnung GDPR darf das Kundentelefonnummern-Feld aber nicht mehr obligatorisch sein. Die Begründung: Für die Lieferung ist die Telefonnummer des Kunden nicht zwingend. Ärgerlich für Dich als Händler und für Dein Logistiker! 

Noch ein Beispiel: In Frankreich gilt die 2-Klick-Regel. Wenn Du nach Frankreich exportierst, muss Dein Webshop also so aufgebaut sein, dass dieser Regel Rechnung getragen wird.

Ist Dein Webshop rechtlich korrekt? Dann kanns losgehen mit dem Export! 

  • Profi-Tipp:
    Behalte die gesetzlichen Grundlagen jederzeit im Auge, denn im Cross-Border-E-Commerce-Bereich ändern sie schnell!

 

Lies auch den zweiten Teil dieses Blogs. Darin gehts um den Kundenservice beim Verkauf ins Ausland, wir erklären Dir alles zum Verpacken, zur internationalen Logistik sowie zur erfolgreichen Vermarktung im Ausland.

Hier zum Teil 2

 

Source: Europe Online Payment Methods Report 2018 by ResearchAndMarkets.com

 

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