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Innovation

Incoterms DDP und DAP

Im Cross Border E-Commerce wird oft von den Verzollungs-Incoterms DDP und DAP gesprochen. Doch was heisst das eigentlich? Und warum sind diese Incoterms für Dich als Onlinehändler wichtig? Wir verschaffen Dir den Durchblick! Erfahre zudem, warum Du mit DDP sogar mehr verkaufst. Gespannt? Dann lies weiter!

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Weisst Du, was Incoterms sind? Das Wort stammt aus dem Englischen und ist die Abkürzung für «International Commercial Terms», also Spielregeln wie beispielsweise Zahlungs- und Liefermodalitäten im traditionellen Handel. Die zwei häufigsten Incoterms sind DDP und DAP.

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DAP steht für Delivery at Place. Das bedeutet:

  • Bei einer Lieferung auf Basis DAP ist der Verkäufer für die Lieferung der Ware inklusive Transportkosten bis zum benannten Bestimmungsort beim Käufer zuständig. Ausdrücklich ausgenommen sind die Kosten für die Durchführung sämtlicher erforderlicher Einfuhrformalitäten. Diese werden vom Käufer getragen.
    Daher sind sämtliche Abgaben, die im Zusammenhang mit der Einfuhr im Bestimmungsland stehen, durch den Käufer resp. Empfänger zu entrichten. Wenn eine Bestellung einen gewissen Warenwert übersteigt (in der Schweiz 65 CHF, in der EU gibt es keine Mehrwertsteuerfreigrenze mehr), wird die Bestellung mehrwertsteuerpflichtig. Die Sendung wird also im Bestimmungsland auf den Empfänger verzollt.

DAP Incoterms: Wer bezahlt? Wenn die Mehrwertsteuer und/oder der Zoll über den Freigrenzen liegen, müssen sämtliche Abgaben bei Entgegennahme der Sendung an der Haustüre bezahlt werden.

Ist der Empfänger bei der Zustellung nicht anwesend oder der ausstehende Betrag kann nicht beglichen werden, wird ein Avis zur Abholung der Sendung hinterlassen.

Die meisten Shopper sind sich aber nicht bewusst, dass sie a) aus dem Ausland bestellen und b) ausserhalb der EU-Zone mehrwertsteuerpflichtig werden.

Wenn der Incoterm bei der Bestellung im Onlineshop nicht klar definiert ist, werden Deine Kunden zu Recht verärgert sein! Dies führt selbstredend zu unzufriedenen Kunden, schlechten Ratings und einem Imageschaden für Deinen Onlineshop. Wie das in der Praxis aussieht, sagt Dir Jan von Crazy Factory. In seinem Testimonial erzählt er, wie er mit der Schweizerischen Post seine Zölle minimieren und die Kundenzufriedenheit steigern konnte. 

 

  • Profi-Tipp:
    Das Thema Verzollung sollte für jeden Onlineshop zentral sein.

 

DDP steht für Delivered Duty Paid. Das bedeutet:

  • Bei einer Lieferung auf Basis DDP muss der Verkäufer die Ware auf eigene Kosten und Gefahr bis zu einem Bestimmungsort im Importland liefern und dabei alle anfallenden Formalitäten erledigen sowie neben allen Kosten auch alle Einfuhrabgaben tragen. DDP bedeutet also «geliefert verzollt» und entspricht inhaltlich DAP plus Zoll- und Steuerabwicklung.

DDP Incoterms: Wer bezahlt? Der Kunde muss beim Empfang der Sendung nichts mehr bezahlen, die Ware wird zollfrei wie eine nationale Lieferung zugestellt.

Der Versender ist zuständig für die Verzollung. Das heisst, falls Einfuhrabgaben anfallen, werden diese dem Absender in Rechnung gestellt (Zoll und Mehrwertsteuer).

Seit dem 1. Juli 2021 gibt es in der EU eine neue Regelung für Versände aus Drittländer wie der Schweiz. Versendest Du regelmässig Waren bis zu einem Wert von EUR 150.- kannst Du vom Import-One-Stop-Shop (kurz IOSS) Portal Gebrauch machen. Weitere Informationen was IOSS ist und wie Du als Schweizer Händler davon profitieren kannst findest Du auf unserem Blog.

 

  • Profi-Tipp:
    DDP hat bei der Kundenzufriedenheit ganz klar die Nase vorn. Erwähne DDP unbedingt auch in Deinen Lieferbedingungen. So kann sich Dein Kunde vor der Bestellung umfassend informieren und Du steigerst Deine Wiederkaufsrate.

 

 

Die Incoterms im Überblick

DDP:

  • Sendungen werden nicht mehr an der Grenze festgehalten, weil irgendwelche Dokumente fehlen.
  • Sendungen werden vorverzollt zugestellt, Dein Kunde muss weder Zölle noch Mehrwertsteuer noch Verzollungsgebühren bezahlen. Er bekommt sein Paket wie eine nationale Sendung zugestellt.
  • Wenn Du die DDP-Lieferung in Deinem Onlineshop erwähnst, kannst Du ausländische Shopper davon überzeugen, bei Dir einzukaufen.
  • Wenn Du beim Check-out-Prozess beim Endpreis ganz klar definierst, dass der Preis inklusive Zölle und Mehrwertsteuer ist, werden Deine Kunden viel häufiger die Bestellung finalisieren.
  • Je nach Versandart muss der Empfänger nicht mehr unbedingt zu Hause sein, wenn das Paket eintrifft (z.B. Zustellung ohne Unterschrift). Das sorgt für grössere Kundenzufriedenheit.

Buche noch heute einen Beratungstermin, um Dich von den DDP-Lösungen der Schweizerischen Post zu überzeugen.
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